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IG Metall spendet 800 Euro für Ausbildungszwecke

Eschwege - Die IG Metall Nordhessen hat 800 Euro an den Verein "Werkstatt für junge Menschen Eschwege" gespendet. IG Metall-Sekretärin Elke Volkmann übergab einen Scheck an den Geschäftsführer des Vereins, Hans-Joachim Bertram. Die Spende stammt aus der IG Metall-Befragung "Gemeinsam für ein gutes Leben", an der im Sommer bundesweit rund 450.000 Menschen teilgenommen hatten.

Verein bietet Beratung und Hilfe bei Arbeitslosigkeit

800 Euro aus dem Spendenaufkommen gingen nun an den Verein "Werkstatt für junge Menschen Eschwege". Der Verein bietet Beratung und Hilfen für junge Menschen und Erwachsene an, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die Tätigkeit reicht dabei von der Beratung und Begleitung, der Berufsorientierung und -vorbereitung, über Berufsausbildung bis hin zur Qualifizierung für den Arbeitsmarkt. Derzeit werden 60 junge Menschen mit Hilfe des Vereins ausgebildet, darunter Industriemechaniker, Holzbearbeiter und Tischler sowie Helfer in der Hauswirtschaft.

IG Metall dankt für schnelle und unbürokratische Hilfe bei Pacoma

"Wir finden, dass alle jungen Menschen eine Chance haben sollten und möchten die Werkstatt für junge Menschen deshalb unterstützen", sagte Elke Volkmann. Die Spende sei auch ein Dankeschön für den Einsatz des Vereins für die Auszubildenden bei Hyco Pacoma in Eschwege.

"Als die Insolvenz von Pacoma im Raum stand und damit die Ausbildung unserer Kolleginnen und Kollegen gefährdet war, hat der Verein uns schnell und unbürokratisch geholfen", sagte Volkmann. 19 ehemalige Pacoma-Azubis werden mit Hilfe des Vereins ihre Ausbildung in anderen Betrieben beenden können. "Das ist gelebte Solidarität", sagte Christian Schimmelpfennig, Betriebsrat bei Hyco Pacoma.

Der Geschäftsführer des Vereins dankte der IG Metall für die finanzielle Unterstützung. "Das Geld wird auf jeden Fall der Ausbildung junger Menschen zugute kommen", sagte Bertram. Zwar werde die Arbeit des Vereins auch aus staatlichen Fördermitteln finanziert.

Immer wieder Lücken, die gestopft werden müssen

"Aber die Sätze, die wir pro Maßnahme bekommen, sind seit Jahren nicht erhöht worden." Es gebe immer wieder Lücken, die mit Spenden "gestopft" werden müssten. "Jeder Beitrag ist willkommen. Wir verwenden das Geld dazu, Menschen zu qualifizieren, zu begleiten und zu ermutigen", sagte Bertram.

 

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