Bei beruflichen Entscheidungsprozessen ist eine Unterstützung durch Kompetenzfeststellungsverfahren sehr hilfreich. Für Berufe mit vorwiegend manueller Tätigkeit bietet hamet 2 ein Verfahren, mit dessen Hilfe es möglich ist, praktische und soziale Ressourcen zu erkennen - Ressourcen, die mit den üblichen Fragebogen-Verfahren nicht erfasst werden können.
Berufliche Kompetenzen lassen sich mit hamet 2 anforderungsnah, handlungsbezogen und wissenschaftlich gesichert erkennen und fördern. Die Ergebnisse können beruflichen Entscheidungsprozessen allen Beteiligten Schüler/innen, Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen, Eltern) zu mehr Orientierung und Transparenz verhelfen.
Der Einsatz des hamet 2 eignet sich für unterschiedliche Zielgruppen:
hamet 2, Modul 1 erfasst die beruflichen Basiskompetenzen (handwerklich-motorische Fertigkeiten, PC-Kompetenz), Modul 3 ermöglicht die Erfassung der berufsbezogenen sozialen Kompetenzen. Die beiden hamet 2 Module können sowohl einzeln, als auch im Rahmen einer mehrtägigen Veranstaltung durchgeführt werden. Durchgeführt wird das Verfahren durch geschulte Anleiter/innen und erfahrene Beobachter/innen. Die Ergebnisse der einzelnen Übungen werden erfasst, dokumentiert, ausgewertet und in einem "Diagnosebericht" festgehalten. Die Schüler/innen schätzen sich in einem Selbsteinschätzungsbogen ein. Der Bericht und die Beobachtungsergebnisse werden mit den Beteiligten (Schüler/innen, Lehrer/innen, Sozialarbeiterinnen) besprochen, die Kompetenzen herausgearbeitet, die einzeln (Förder-)Schritte werden festgelegt und bestmöglich in den Schulalltag integriert.
Das Verfahren hamet 2 eignet sich zur Feststellung berufspraktischer Fähigkeiten, als auch zur Erkennung von berufsbezogenen sozialen Kompetenzen. Der Zeitpunkt des Einsatzes Einsatz des hamet 2 - Verfahrens ist am sinnvollsten zu Beginn der Klasse 8, bevor die Entscheidung für Praktika getroffen werden.
Die Ergebnisse setzen sich zusammen aus den Ergebnissen der einzelnen Übungen, den Beobachtungen, der Selbsteinschätzung und dem Feedbackgespräch nach Abschluss der Übungen und werden in einem Bericht pro Teilnehmer/in dokumentiert. Der Bericht wird in einem gemeinsamen Gespräch mit den Akteuren (Schüler/in / Lehrer/in/ Beobachterin) besprochen und bestmöglich in den Schulalltag und die weitere Berufwegeplanung integriert.
Treffpunkt
Werkstatt für junge Menschen Eschwege e.V.
Niederhoner Str. 6
37269 Eschwege
Veronika Woch
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Telefon (05651) 339 54 27
Anke Engel
anke.engel@werkstatt-
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